Rotrandige Baumschwamm

Der Rotrandige Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) ist eine Pilzart aus der Familie der Baumschwammverwandten. Er ist ganzjährig an lebenden oder abgestorbenen Laub- und Nadelbäumen zu finden. Besonders häufig ist sein Vorkommen an Fichten in Gebirgslagen, weshalb er auch als Fichtenporling bezeichnet wird.

Der Rotrandige Baumschwamm kommt sowohl an Laubholz und Nadelholz gleichermaßen vor. Buche und Fichte sind dabei bevorzugte Substrate.

Außerdem besiedelt er Erle, Ahorn, Eiche, Tanne, Birke, Vogelbeere, und Kiefer. Die Fruchtkörper sind jung zuerst einfarbig ockergelb, später grauschwarz und meist unförmig verwachsen. Mit 20-40 cm Breite können die Fruchtkörper eine ordentliche Größe annehmen. Die Oberseite ist buckelig, mit oft rissiger, harziger, klebriger Kruste. Beim Anheizen mit einem Feuerzeug schmilzt diese harzige Kruste (Bei den Mykologen als sogenannter „Bruzzeltest“ bezeichnet). 

Der Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) wird seit Jahrtausenden von Kräuterexperten als Tonikum und Heilmittel verwendet. Er zählt zu den weitverbreiteten Vitalpilzen. Er kann jedoch leicht mit anderen Pilzen verwechselt werden.

Beiden  Kelten wurde er als heilig angesehen. Seine hohe Vitalstoffdichte unterstützt die Behandlung selbst von schwersten  Erkrankungen. Ähnlich wie der Zunderschwamm stillt er Blutungen, die schmerzstillende Wirkung ist aber nicht so erheblich wie beim Zunderschwamm. In einer Publikation von Professor King aus dem Jahr 1895, wird der Pilz als Heilmittel gegen anhaltendes periodische Fieber, chronische Durchfälle, Ruhr, Nervenschmerzen, Kopfschmerzen, Harnleiden, Gelbsucht und Erkältungen aufgeführt. Ferner findet F. pinicola Verwendung bei Entzündungen des Verdauungstraktes und als krebsvorbeugendes Mittel. Weiter ist seine blutreinigende Wirkung bekannt und seine Kraft bei der Stärkung der Leber.
An Mäusen konnten leberenzymaktivierende Effekte beobachtet werden.

Weitere Eigenschaften sind: entzündungshemmend, antiviral, Stärkung des Immunsystems, nervenstärkend.

 

Rezept:

1 Esslöffel Pilze mit 250 ml kaltem Wasser gießen,

10-15 Minuten kochen, 40 Minuten ruhen lassen.

Nehmen Sie 1 EL. 1-2 mal am Tag.

Bei einzelnen chronischen Erkrankungen 3 – 6 Monate nehmen

Gegenanzeigen und Überdosierung:

Verwenden Sie den rotrandigen Baumshwamm nicht in den folgenden Situationen:

Schwangerschaft und Stillzeit, Individuelle Intoleranz, Kinder bis 5 Jahre.

One comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.