Laubholzharzporling

ISCHNODERMA RESINOSUM (SYN. FOMITOPSIS RESINOSA, FOMES RESINOSUS, UNGULINA FULIGINOSA, ISCHNODERMA FULIGINOSUM)

Ischnoderma Resinosum ist eine Pilzart aus der Familie der Fomitopsidaceae. Allgemein bekannt als Spätherbst-Polypore, Harzpolypore

Klasse : AgaricomycetesOrdnung : StielporlingsartigeFamilie : Baumschwammartige
Gattung: BaumschwämmeArt : Laubholz-HarzporlingAn : Laubbäume
Wissenschaftlicher Name ISCHNODERMA RESINOSUM

Bevorzugter Lebensraum: Buchenwälder
Systematik: Baumschwammartige – Fomitopsidaceae

Der sehr schwer vom Nadelholz-Harzporling unterscheidbare Konsolenpilz durchläuft zwei Phasen. Eine sterile Phase als weicher Pilz mit hellem Hymenophor und eine fertile Phase als korkiger, holziger Fruchtkörper sporenbildend. Die Oberfläche wird später gezont.

Ischnoderma Resinosum ist eine Pilzart aus der Familie der Fomitopsidaceae. Allgemein bekannt als Spätherbst-Polypore, Harzpolypore oder Benzoin-Bracket, ist dieser Regalpilz 7–25 cm (3–10 Zoll) groß, samtig, dunkelrot/braun, verdunkelt sich und bildet im Alter Zonen.[1] Sein schwammiges, aber zähes, süß riechendes Fleisch verströmt in seiner Jugend eine rote Flüssigkeit. Dieser Pilz trägt im Spätherbst auf Hartholzstämmen und -stümpfen Früchte. Als weit verbreitete Art wurde sie aus Afrika, Asien, Europa und Nordamerika nachgewiesen.[2]

Die Art wurde ursprünglich 1794 vom deutschen Botaniker Heinrich Schrader als Boletus Resinosus beschrieben. Es hat in seiner taxonomischen Geschichte eine umfangreiche Synonymie erlangt, da es zwischen mehreren Gattungen jongliert hat. Petter Karsten überführte es 1879 nach Ischnoderma, um ihm den heutigen Namen zu geben.[3] Junge, weiche Exemplare können gekocht und gegessen werden, aber die Art wird später im Leben hart und ungenießbar.[4]

Ischnoderma benzoinum ist ähnlich und hat dunkleres Fleisch.[1]