Birkenporling

Der Birkenporling – Fomitopsis betulina,  bis 2015 Piptoporus betulinus dieser sehr häufig vorkommende recht leicht zu identifizierende Baumpilz ist vielseitig einsetzbar und wird seit der Steinzeit vom Menschen verwendet.

Birkenporling
Birkenporling Fomitopsis betulina
 Birkenporling von unten
Birkenporling von unten


Birkenporlinge bevorzugen eine Temperatur von 25 °C. Ab einer Temperatur von 30 °C stockt ihr Wachstum, das Temperaturminimum für den Wuchs liegt bei ca, 7–9 °C.
Das Pilzfleisch ist anfangs weiß, saftig und weich, später wird es fester und trockener, mit einer Konsistenz, die an Kork erinnert. Der Geruch ist unbedeutend. Im Geschmack sind Birkenporlinge jedoch mit fortschreitendem Alter zunehmend bitter. Die Pilzsporen bilden ein weißes Pulver

Piptoporus betulinus ist einjährig  und lebt nicht länger als eine Saison, manchmal findet man im nächsten Jahr noch einen,  sein Fruchtkörper wird dann etwas zäh sein und die Unterseite wird immer schwärzer .

Die wirksamen Inhaltsstoffe des Birkenporlings sind u.a.:
-Piptamin (antibiotisch wirksam) ,
-Triterpene, Polyporensäuren, (antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend)
-Betulin und Betulinsäure (hautschützende Wirkung)
-Agaricinsäure für den Bittereschmack verantwortliche.

Klasse:Agaricomycetes
Unterklasse:unsichere Stellung (incertae sedis)
Ordnung:Stielporlingsartige (Polyporales)
Familie:Baumschwammverwandte (Fomitopsidaceae)
Gattung:Baumschwämme (Fomitopsis)
Art:Birkenporling